17. Adventsimpuls

Gestern habe ich das erste Mal meine Yogagruppe zur Stabilisierung online gehalten.

Es ging darum, in Verbindung zu sein…wie können wir unser Herz öffnen, uns einlassen auf Bindung, Beziehung, Kontakt? Es ist besonders schwer, wenn wir schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben und uns vor weiterem Schmerz beschützen wollen.

Im Yoga nähern wir uns ganz behutsam der Herausforderung. Wir spüren zunächst unsere Mitte und stärken sie. Dann ist es möglich, im eigenen Tempo in persönlich passenden Ausmaß die Mitte zu verlassen und uns in eine Richtung zu neigen und wieder zurück zu pendeln.

Genauso achtsam kann es mit der Herzöffnung gelingen.

Dazu lade ich Dich zu einer Übung ein:

Du kannst entspannt aufrecht sitzen oder stehen und Deine Mitte gut spüren, im Kontakt mit dem Untergrund, der Dich trägt.

So, wie es für Dich angenehm ist, kannst Du die Arme nach oben heben oder zur Seite öffnen, in dem Ausmaß, wie es für Dich passt. Dazu kannst Du einatmen mit der Idee: „Ich bin offen für die Welt, ich öffne mein Herz für das Gute, Schöne, Wohltuende…“

Geführt von der Ausatmung könntest Du die Hände zum Herz führen Du kannst wählen aus diesen Impulsen: „Ich nehme es zu mir“, „ich spüre mich selbst“, „ich schütze mich“

Nimm Dir ein bisschen Zeit, dieses Pendeln der Arme  zwischen Einatmen, Öffnung und Ausatmung, Schließen zu gestalten. In Deinem Tempo, in dem Ausmaß, wie es Dir guttut, vielleicht bis die Bewegung in rhythmisches Fließen kommen kann.

Es könnte so sein wie bei dieser Seeanemone, die sich rhythmisch öffnet für den Meeresfluss und die Nahrung, die darin enthalten ist…

Ich wünsche Dir eine nährende, verbindende Zeit!

One thought on “17. Adventsimpuls

  1. Guten Morgen liebe Franziska,
    Das Seeanemonen-Beispiel ist schön.
    Als Taucher bin ich immer fasziniert, so etwas zu sehen. Meine Assoziation waren sofort Haie. Wie ein Yogaübender. Die müssen in Bewegung bleiben, um genügend Sauerstoff über die Kiemen in den Körper zu bekommen. Und falls sie sich schlafen legen, suchen sie sich einen Platz in der Strömung. Weil die Energie, der Sauerstoff, dort von allein fließt und sie einfach „sein“ dürfen.

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