19. Impuls zum Advent

Selbst-Bewusst-Sein!

In den letzten Tagen war es für viele von uns besonders viel. Die letzten Dinge einkaufen bevor die Geschäfte zu sind, Weihnachten unter ganz anderen Bedingungen organisieren, so viel Neues gibt es zu bedenken. Auf dem Weg, mehr Selbstfürsorge und Selbstempathie zu entwickeln, geht es darum, sich auch körperlich einmal selbst wahr zu nehmen: Die Körpergröße, zum Beispiel. Vielleicht magst Du mal mit einem Bleistift an unauffälliger Stelle an der Wand markieren, wo Deine Kopfkrone den höchsten Punkt hat und eventuell einen ähnlich großen Gegenstand darunter stellen und dies dann mit etwas Abstand betrachten. Auch könntest Du einmal mit Hilfe einer zweiten Person die Umrisse Deines Körpers mit Kreide auf den Boden malen…spannend, welche Ausmaße der Körper hat? Oft stimmt unsere Selbstwahrnehmung nicht mit der Realität überein, da kann ein Check ganz gut tun.

Für mehr Körperempfinden, und damit Bewusstheit für den eigenen Körper, lade ich Dich zu einer Übung ein:

Finde eine für Dich angenehme Position im Liegen auf einem nicht zu weichen Untergrund. Gerne kannst Du Dich auch zudecken. Nun brauchst Du zunächst nichts tun und kannst es Dir bequem machen. Stell Dir vor, Du würdest einen Abdruck in den Schnee machen wollen, wie als Kind Engel in die weiße Pracht gezaubert wurden. Oder Du denkst an einen kompakten Sandstrand, in den Du einen Abdruck formen möchtest. Mit ruhiger Atmung kannst Du liegen und nacheinander die Fersen…. die Unterschenkel….die Waden…..das Gesäß und das Becken……die Wirbelsäule……die Hände……die Unterarme…….die Oberarme…….die Schulter…..und schlussendlich den Kopf für kurze Zeit kräftig in den Boden drücken, wie für einen Stempel…..und dann wieder lösen……rhytmisches Anspannen….lösen……mit jedem Körperteil einzeln…..

Wie fühlt es sich an, wenn Du nach der Übung zunächst liegend zur Ruhe kommst?

Gibt es ein anderes Empfinden? Wo und Wie?

Ich wünsche Dir einen Tag……ein Wochenende in Ruhe und Präsenz

One thought on “19. Impuls zum Advent

  1. Ein Schneeengel. Das habe ich früher mit meiner Tochter gemacht. Und einen Iglu gebaut. Damals, als es hier noch Schnee gab. Ich habe sie damals im Iglu gefragt, ob sie diese Stille spürt. Da war sie sechs Jahre alt. Sie sagte „ja“.

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