Achtsames Yoga zur Stabilisierung – die eigenen Grenzen wahrnehmen und behutsam erweitern

traumasensibles Yoga

Yoga kann die Verbindung von Körper, Geist und Seele fördern. Ziel des Yoga ist es, mehr Klarheit über die eigenen Sinne zubekommen, mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und uns selbst zu entwickeln und so mit stabilen Körper und Geist in Verbindung friedfertig und freier leben zu können.

Sie sind eingeladen, gemeinsam in der Gruppe Erfahrungen mit Yogaübungen zu sammeln. Wir wollen mit angeleiteten Körperübungen und Atemtechniken die Selbstwahrnehmung fördern, Stabilität entwickeln und die eigene Mitte stärken. Behutsam können wir mehr Sicherheit entwickeln, uns an unsere körperlichen Grenzen heranzutasten. Ein Pendeln zwischen Anforderung und Lockerung kann unseren Handlungsspielraum erweitern, nicht nur auf körperlicher Ebene. Im Laufe des Kurses können wir unseren inneren „Seher“ besser kennenlernen, der es uns ermöglicht, unsere Tagesverfassung und unser so sein im Moment wertfrei anzunehmen. Durch den Aufbau und die Wiederholung eines einfachen Bewegungsablaufes kann es möglich werden, eine eigene kleine Yogapraxis zu entwickeln, die in den Alltag integriert werden kann.

Ergänzend zur Yogapraxis werden Hinweise zur Stressentlastung, Selbstberuhigung, Achtsamkeit, Distanzierung und Stabilisierung vermittelt. Dabei wird erläutert, wie bedeutsam die Regulation des Nervensystems im Kontext von Trauma ist und welchen positiven Einfluss Yoga dabei haben kann.

Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse nötig, es sind auch Menschen willkommen, die Yogaerfahrung haben, denn je nach Vorerfahrungen können die Übungen angepasst werden, sodass jeder seinen persönlichen Erfahrungsspielraum entfalten kann.

Termine: jeweils Dienstag, 19.00 bis 21.30 Vorgespräch 28.01. 2020, danach fortlaufend 8 mal vom 04.2. bis 24.03.

Anmeldung: Traumahilfezentrum München: Kontakt

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