Adventskalender Tag 2

Das zweite Türchen oder Säckchen zur Selbsempathie im Advent öffnet sich:

Heute geht es um Selbstempathie durch gesunde Abgrenzung. Die Frage lautet: „Was tut heute gut?“  Woran kann ich erkennen, dass mir etwas guttut? Wie fühlt es sich an? Gibt es ein Körpergefühl? Wenn ja, wo? eine Farbe, ein Bild, ein Geschmack oder Geruch? Welche Menschen mag ich um mich haben? In welcher Umgebung fühle ich mich wohl? Wieviel Anregung und Aktivierung ist für mein Nervensystem zurzeit zuträglich? Woran würde ich es erkennen? Wieviel Entspannung/ Entlastung ist im Moment notwendig? Wen oder was sollte ich eher fernhalten von mir?

Das sind viele Fragen und manchmal kann es sein, dass sie gar nicht so einfach zu beantworten sind, da uns das Gefühl für uns selbst abhandengekommen ist. Oft ist es im Alltag nur schwer möglich, den eigenen Körper zu spüren, wahrzunehmen: „Wo beginne ich und wo beginnt meine Umgebung?“

Meine Grenze spüren: „Wo bin ich?“

Deshalb heute die Einladung zu einer Ganzkörperklopfübung:

Finde einen für Dich bequemen Stand, sodass Du stabil aufrecht stehen kannst, mit angemessener Aktivierung und ausreichend lockeren Gelenken. Vielleicht magst Du auch ein paar Atemzüge bewusst ein und ausatmen…den Kontakt der Füße mit dem Boden spüren…

Beginne zu Tätscheln oder zu Klopfen in der Art und Weise, wie es sich angenehm anfühlt, nicht zu stark, nicht zu schwach…

mit der rechten Hand auf Deiner linken Seite:

  • Unterhalb des Schlüsselbeines
  • Unter der Achsel
  • Abwärts entlang der Arminnenseite und der Handinnenfläche
  • Aufwärts über Handrücken und Armaußenseite auf die Schulter: „Gut gemacht“!
  • Armwechsel mit der linken Hand den Hinterkopf, Kopfkrone, Stirn mit der Affirmation: ICH BIN DA!

Dann wiederhole auf der anderen Seite

Mit beiden Händen:

  • Klopfe oder streiche dann mit beiden Händen vom Rücken außen über das Gesäß
  • Außen entlang der Beine zu den Knöcheln
  • Entlang der Innenseiten der Beine wieder hoch

Innehalten im Stehen, wenn angenehm, lege die Hände auf den Bauch und spüre, wie es sich jetzt im Körper anfühlt.

Hier kannst Du es Dir nocheinmal im Video anschauen

Bei Bedarf so oft wiederholen, bis mehr Präsenz spürbar ist.

Wie ist es mit diesem Körpergefühl möglich, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen? Wozu kannst Du heute Ja sagen? Was führt zu Dir?

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