Wenn die gute Hoffnung stirbt

06.11.2018–07.11.2018

Den Tod am Anfang des Lebens begleiten

Der Tod am Anfang des Lebens lässt die Welt von Eltern einstürzen, die Hoffnung zerbricht. Auch für die Helfer ist es schwer, das Spannungsfeld zwischen beginnendem Leben und Tod auszuhalten. Für alle Beteiligten gilt: der Weg führt durch den Schmerz und die Trauer hindurch, nicht daran vorbei. Mit dieser Fortbildung möchten wir Ihnen Anregungen, Informationen und Hinweise geben, die Ihnen im Berufsleben helfen, wenn Sie Familien sterbender oder früh verstorbener Kinder betreuen.

Wir wollen uns folgende Fragen stellen:
Wie kann das Sterben des Neugeborenen begleitet werden?
Wie kann ein guter Abschied gelingen?
Wie können wir Stütze und Halt für die Eltern sein und in scheinbarer Hoffnungslosigkeit Zuversicht vermitteln?
Welche Art der Unterstützung ist hilfreich, was kann zum Hindernis werden?

Gemeinsam möchten wir erarbeiten, wie Ressourcen der betroffenen Familien aktiviert werden können und welche Angebote wegweisend für einen lebensförderlichen Trauerprozess sein können. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, die eigene Haltung und die eigenen Möglichkeiten der Selbstfürsorge zu reflektieren und Grenzen zu respektieren. Denn nur wer die eigenen Stärken kennt und fördert, kann ein Leuchtturm für Menschen in der Dunkelheit sein.

Ihre Begleitung und Ihr Verständnis wird eine wichtige Grundlage für früh verwaiste Eltern und Angehörige sein, wenn sie beginnen ihren Weg der Trauer zu gehen.

Themen

  • Bedürfnisse der Eltern bei Fehlgeburt, Totgeburt, späten Schwangerschaftsabbrüchen, frühem Säuglingstod
  • Was ist Trauer?
  • Hilfreiche Unterstützung der Familie: vor- während und nach der Geburt: Trittsteine für den Trauerweg
  • Sicherheit im Umgang: Rituale, Sprache, Bestattungsregeln
  • Bedeutung des Verlustes für das ganze System der Familie, Umgang mit Angehörigen
  • Ressourcen und Haltung für andere und für die Selbstsorge

Anmeldung: HIER

Ort: Forum Vinzenz Palotti, Koblenz

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