Wenn Kollegen trauern

Trauer trifft jeden: den Kollegen, die Chefin, Kunden oder einen selbst. Wie damit umgehen? Darf darüber gesprochen werden? Welche Herausforderungen sind zu meistern? Wie kondolieren? Was tun bei Tränen? Das Anliegen der Autorin ist es, Hemmungen und Blockaden in diesen Situationen abzubauen, zu einer positiven Kommunikation zu finden und die Trauer zu integrieren.

Ab sofort hier erhältlich:

Amazon

Kösel-Verlag

Buchhandlung Kirchheim

Vom Umgang mit Trauer am Arbeitsplatz

Zu beziehen ist die Broschüre über VEID, Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.
www.veid.de
kontakt@veid.de

 

Zurück ins Leben

Zurück ins Leben nach Tod, Verlust und Schicksalsschlag

Im Stern Nr.1, 2018 ist der Artikel "Zurück ins Leben" erschienen, der Mut macht. Er beschreibt gut, was in der Krisenbewältigung hilft und zeigt auch wieviel Kraft in uns stecken kann.

Hier geht es zum Download

Leitlinien Trauerbegleitung

Im Team von engagierten Trauerbegleitern im Bundesverband verwaiste Eltern und trauernde Geschwister (VEID ) und dem Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) entstanden die folgenden Leitlinien zur Trauerbegleitung verwaister Eltern und trauernder Geschwister, die Sie HIER herunterladen können.

Leitsätze zur Palliativversorgung und Trauerbegleitung in der Peri-und Neonatologie

Auf Initiative des Bundesverbandes "das frühgeborene Kind" e.V. traf sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Ärztinnen, Ärzten, Hebammen, Trauerbegleiterinnen, Ethikerinnen, Seelsorgerinnen und Mitarbeitende in der psychosozialen Betreuung, sowie betroffenen Eltern, um sich dieses vielschichtigen Themas anzunehmen. Nach langen, sehr intensiven, befruchtenden  Diskussionen sind nun diese Leitsätze erschienen, um Orientierung zu geben für Behandlungsteams und Beratende, die  Familien und Angehörige begleiten.

Download ist HIER möglich

Besonder wichtig schien uns die Haltung, die ich hier gerne wiedergeben möchte:

DIE ZENTRALE BEDEUTUNG VON HALTUNG


• Angemessenem Verhalten im palliativen Kontext liegen bestimmte Lebenseinstellungen zugrunde,
[ die wir in ihrer Gesamtheit mit dem Begriff „Haltung“ bezeichnen möchten.

✗✗ Haltung beruht auf Werten und Erfahrungen, die jeder Mensch grundsätzlich mitbringt und die nicht zwingend mit fachlicher Qualifikation verbunden sind.
✗✗ Haltung entwickelt sich ein Leben lang.
✗✗ Haltung ist ein innerer Kompass, der Orientierung gibt.
✗✗ Haltung ist eine Frage der inneren Klarheit, vor allem im Umgang mit Leid.
✗✗ Die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und der von anderen ist grundlegend für ein gutes Miteinander.


• Für unser Handeln in palliativen Situationen bedeutet dies:
✗✗ Der Ausgangspunkt unserer Handlungen sind die Bedürfnisse der erkrankten Kinderund ihrer Familien.
✗✗ Wir geben den Eltern keine fertigen Antworten, sondern wir vermitteln ihnen mögliche,alternative Handlungsoptionen so, dass sie Entscheidungen selbst treffen können.
✗✗ Wir streben eine Versorgung und Begleitung der Kinder und ihrer Familien an, die deren Autonomie, insbesondere ihre Selbstbestimmung, umfassend unterstützt.
✗✗ Wir sind uns der zentralen Bedeutung von Beziehungen im Familiensystem bewusst.
✗✗ Wir nehmen Werte, Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen sowie Rechte aller beteiligten Familienmitglieder wahr und respektieren diese.
✗✗ Wir schätzen die Kompetenzen und Erfahrungen der Eltern in der Versorgung und Begleitung ihrer erkrankten Kinder und beziehen diese ein. Dabei haben wir die persönlichen Ressourcen der Familien im Blick.
✗✗ Wir vertrauen auf unsere Fachkenntnisse und Kompetenzen und bewahren gleichzeitig eine offene, fragende Haltung. Eine Haltung, die sich bewusst ist, dass wir zwar viel über das wissen, was die Betroffenen zum ersten Mal erleben, aber wenig über die Betroffenen selbst und ihre Geschichte, Lebenseinstellung, ihr Umfeld sowie ihren Alltag.
✗✗ Wir unterscheiden zwischen Mitfühlen und Mitleiden.

✗✗ Wir hören aufmerksam zu.
✗✗ Wir kommunizieren auf Augenhöhe.
✗✗ Wir reden in einfacher, verständlicher Sprache, behutsam und in angemessener Fülle.
✗✗ Wir nehmen unsere eigenen Grenzen wahr und kommunizieren diese im Team.
✗✗ Wir sind uns unserer Wertvorstellungen bewusst, reflektieren diese und unsere Handlungen selbstkritisch.
✗✗ Wir erkennen respektvoll an, dass es die Eltern sind, die mit den Auswirkungen ihrer getroffenen Entscheidungen leben werden, und nicht wir.