Leben mit anhaltender Trauerstörung

19.09.2018

Anhaltende Trauerstörung? Leben mit dem Tod eines Kindes

Mit der Diagnose „anhaltende Trauerstörung“, die in das neue Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation für medizinische Diagnosen, ICD-11, aufgenommen werden soll, befasst sich der diesjährige Ärztetag der Erzdiözese München und Freising am Mittwoch, 19. September, ab 14.30 Uhr im Karmelitersaal (Karmeliterstraße 1) in München. Mehr als 100 Mediziner, Psychologen und Seelsorger kommen in der Münchner Innenstadt zu Vorträgen, Gesprächen und einem Gottesdienst zusammen. Das Symposium veranstaltet die Erzdiözese in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München.

 

Elisabeth Jentschke, Neuropsychologin und Psychoonkologin im interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin der Universität Würzburg, eröffnet das Symposium mit einem Vortrag über die Unterscheidung von Trauer und anhaltender Trauerstörung. Eckhard Frick SJ, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychiater und Psychoanalytiker, spricht anschließend über wissenschaftliche Erkenntnisse zu anhaltender Trauerstörung und Spiritualität. Wie Betroffene mit einer anhaltenden Trauerstörung umgehen, schildert Franziska Offermann, Vorsitzende des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland. Nach einem interdisziplinären Gespräch endet der Ärztetag mit einem Gottesdienst um 18 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6, Fußgängerzone) mit Kirchenrektor Pater Karl Kern SJ.

Ort: Karmelitersaal, Karmeliterstraße 1, München

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